Ötztal 2003 |
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| Reisebericht von W. Wintsch und J. wetten | |
| Angelockt durch den Auftritt im Internet und das Angebot von 61 Euro pro Tag inkl. Bergidyllpension haben wir (Johann und Christian Wetten und der Schreibende) uns kurzfristig entschlossen zum Falknerhof ins Ötztal zu reisen. Bei unserer Ankunft stürmte und schneite es wie im tiefsten Winter. |
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| Am nächsten Morgen zeigte das Thermometer minus 7 Grad. Wir wurden durch einen rumpelnden Schneepflug geweckt und alles war durchgefroren. |
| Die Großwetterlage versprach schöneres und vor allem wärmeres Wetter was dann auch eintraf mit dem Nachteil das teilweise der Schnee anfing zu schmelzen und das Wasser leicht angetrübt war. Aber ein echter Fischer lässt sich durch solche Bagatellen nicht aus der Ruhe bringen. |
Bildserie 1 |
| Das erste Revier, den Horlachbach konnte man vor allem im unteren Teil befischen, da oben immer noch Schnee lag. Das Revier ist ca. 12 Km lang und durchschnittlich 3 - 8m breit. Das Fischen ist nur mit Schonhaken erlaubt und die Entnahme ist verboten (Catch und Release). Der Horlachbach ist ein wunderbar wilder und schöner Bergbach. Die Fischerei ist sehr anspruchsvoll und stellt hohe Anforderungen an die Kondition des Fliegenfischers. Wer aber diese Mühsal auf sich nimmt, kann unter Umständen mit schön gezeichneten Forellen, in respektabler Größe rechnen. |
Bildserie 2 |
| Das 2. Revier die Ötztaler Ache erstreckt sich über 4 Km Hauptfluss und 9 Km Nebenbäche. Im Gegensatz zum Horlachbach ist dieser Fluss leicht zugänglich. Er ist 10 bis 30m breit und fließt eher gemächlich dahin. Rieselstrecken wechseln sich mit ruhigen Läufen und tiefen Gumpen ab. Die Ache beherbergt einen guten Bestand an Regenbogen-, Bachforellen und Saiblingen. |
Bildserie 3 |
| Auf der Wasseroberfläche trieben kleine Zuckmücken. Im Wasser sind vor allem Stein und Köcherfliegen. Als Köder fingen eine mit Goldkopf selbstgebastelte Arthofer die RF Ops und die Midweight und natürlich Corsins Hasenpfote. Alles Nymphen die in René Föllmi's Anleitung im Internet oder nach den Videos nachgebunden werden können. Buckelnde Forellen nahmen eine nachgebaute Klinkhammer. Bei meiner Kreation besteht der Post aus einer Styroporkugel was die Schwimmeigenschaft erheblich verbessert. |
| Rein zufällig trafen wir dann am Wasser Corsin Feuerstein der sich auch entschieden hatte sein Glück zu versuchen. Der Erfinder von Corsins Hasenpfote war uns natürlich bekannt und das Wiedersehen wurde mit einem Bier und Marillenschnaps gefeiert. Auch ihn hatte es ins schöne Ötztal gezogen. Uns Newcomern gab er sofort bereitwillig sehr wertvolle Tipps. Es ist immer wieder toll wenn sich die Fliegenfischer ohne Futterneid gegenseitig unterstützen. |
| Nächstes Jahr soll gemäss dem Chef Peter Falkner noch ein weiterer Abschnitt dazukommen. Eine traumhafte Sache inmitten der Ötztaler Berge. Auch kulinarisch wird man im Falknerhof total verwöhnt und wenn dann der Chef der sich persönlich um die Gäste kümmert nach dem feinen Essen noch einen Marillen Schnaps offeriert fehlt eigentlich nichts mehr um den Rest der Welt zu vergessen. Diese Verdauungshilfe war auch nach dem ausgezeichneten 4 Gang Menü sehr willkommen. |
Bildserie 4 |
Walter & Johann Mai 2003 |