Alaska Red 2000 |
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| On the Road again in Alaska | |
Reisebericht von Walter Wintsch |
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On the Road again war dieses Jahr wieder einmal programmiert nachdem ich letztes Jahr herrliche Tage in der Wildnis auf der Kodiak Insel verbracht hatte. Ziel war möglichst schnell eine Schachtel Rotlachs (Filets 25 –30 Kilo) zu fangen und dann nördlich von Anchorage das Glück auf Äschen und Forellen zu versuchen. So starteten wir also zu zweit am Donnerstag 13. Juli per Camper Richtung Kenai/Soldotna. |
Aber vorher war natürlich Streamer binden angesagt. Frühere Erfahrungen, Ratschläge mit Mustern von Freunden, Studium der Literatur usw. mit der Bemerkung, dass mit diesem Streamer vor allem am Russian gefischt wird (It’s a good Place to catch red Slamon and to test your Tolerance to your fellow man) |
| Weiter habe ich vor allem die nachfolgenden Muster die erfolgreich waren gebunden. |
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| Das wichtigste ist diese auf der richtigen Höhe d.h. auf Grund anzubieten und wenn möglich über die Steine hopsen zu lassen. Red Salmon haben wir dann auch für uns genügend gefangen. Wenn man morgens um 4 Uhr aufsteht und einen Fussmarsch in Kauf nimmt, was die Amis nicht unbedingt schätzen, ist man zwar am Kenai nicht alleine aber doch relativ frei zum fischen. Herrlich, wenn ein Red angebissen hat ist die Situation sofort klar. Er steigt aus dem Wasser und versucht das lästige Ding im Maul loszuwerden. Wenn man diese Situation meistern kann und verhindert, dass der Red in die Strömung entfliehen kann ist die Sache meistens klar und das feumern nur eine Frage der Zeit. |
Bildserie 1 |
| Immer wieder faszinierend ist es den Zug der Lachse zu verfolgen. An einem kleinen Zufluss des Kenais unterhalb Soldotna kann an einem Bach verfolgt werden wie Kings Untiefen überwinden um zu den Laichgebieten zu kommen. Auf dem Bauch liegend sind mir einige Aufnahmen gelungen. |
Bildserie 2 |
| Nach 8 Tagen war unser Soll erfüllt. Mit den gefrorenen Filets ging’s dann retour nach Anchorage um diese dort per Abflugdatum räuchern zu lassen. Damit konnte unsere Reise zu den Äschen ( Grayling) beginnen. |
Karte |
| Über Palmer, Wasilla, Cantwell gings über den Denali Highway Richtung Paxson wo gemäss Literatur und diversen Empfehlungen Äaschen vorkommen sollen. Eine richtige Schüttelpartie durch eine wunderschöne Landschaft über eine Kiestrasse. Zum Glück hat es einmal nicht geregnet. 20 Meilen bevor der Denali Highway wieder geteert ist, fliesst der Rock River. Analyse: Köcherfliegenlarven und kleine Krebse. Also wird zuerst Johanns Äschenkiller und die mit dem roten Schwänzchen montiert. Auf dem Bild die Fliegen/Nymphen links. Weiter sehen Sie einige Trockenfliegen die auch Erfolg brachten. |
Bildserie 3 |
| Und bereits nach ein paar gezielten Würfen Bingo. Super mit der siebenteiligen Trident und einer guten 5er Schnur. Eine Superrute. Herrliche Äschen leider nur durchschnittlich etwa 20 Zentimeter lang die, da wir wie üblich ohne Widerhacken fischen sorgfältig zurückgesetzt werden. Irgendwann riss die rote ab und eine Neumontage ist fällig. Der Äschenkiller bleibt vorläufig dran und vorne wird Renés altbewährte Dutch Nymphe montiert. Ein gezielter Wurf in die Strömung und kein Mensch wird’s mir glauben, Doppelpackung. Ist mir auch egal ob mir geglaubt wird ich werde auf jeden Fall nächstes Jahr wieder versuchen ob die beiden sich in der Zwischenzeit entwickelt haben. Die Stelle liegt genau unter dem Stein in der Mitte des Photos und es steht jedermann, der die Stelle im Great Land findet, frei dort sein Glück zu versuchen. |
Bildserie 4 |
| Wir waren auf jeden Fall total happy. So viele Äschen habe ich in meinem ganzen Fischerleben das zwar noch kurz ist nicht gefangen. Genau da wo die Kiesstrasse des Denali Highways aufhört fliesst der Delta River. Auch hier sehr viele Bisse. Wie üblich verleidet es mir schnell die kleineren Fische (ca. 20 Zentimeter) zu quälen und ich suche mir schnelle Strömungen die grössere Fische versprechen. Und Bingo. Eine herrliche Asche die später in der Pfanne landet. Leider werden sehr viele der "kleineren " Fische entnommen sodass die Grossen selten sind. Aber was soll’s eine herrliche Fischerei in einer wunderschönen Landschaft. Weiter ging’s dann Richtung Valdez. Am Squirell River unterhalb des Copper Centers sollen Äschen vorhanden sein. Wir erreichen den Campground ca. um 8 Uhr abends. Im Squirell River scheint es aber keine Fische zu haben, aber gleich neben dem Campround liegt einer der vielen Seen und darauf gibt es so komische von früher bekannte Ringe. Also sofort Trocken montiert Am besten eine Mückenimitation denn diese Biester sind leider in diesem Teil Alaskas besonders wenn der Wind fehlt nicht selten. Und Bingo Ein herrlicher Abend mit der Trockenfliege und vielen erfolgreichen Würfen. Im Copper Center haben wir auch noch versucht einen King zu fangen. Mit dem Boot ging’s flussaufwärts zu einer nach King passenden Strömung Und bald auch hier Bingo Ein herrlicher Thirty Pounder hängt und kann erfolgreich gelandet werden. (Die Filets sind ca. 40 %) Auf dem Grill ist er bereits am Ankunftstag auch schon gelandet. Bei den 11 Anwesenden blieb auf jeden Fall nichts mehr übrig. |
Bildserie 5 |
| Weitere versuche auf Kings (Catch and Release da pro Tag nur einer und insgesamt nur 5 entnommen werden dürfen) sind ebenfalls erfolgreich. Schlussendlich genügt ein roter Hacken mit Chartreuse Yarn. Dieses Muster war an diesen Tagen auch gut für den Rotlachs. Ein Einheimischer meinte zwar, its bad for the Industrie when you can catch them with a simple Red hook and some yearn. Eigentlich auch frustrierend da bindet man haufenweise Streamer und dann genügt ein roter Hacken mit Garn. Aber Achtung so einfach geht es nicht immer. Zwischendurch waren wir auch noch in Nabesana. Eine weitere Schüttelfahrt von ca. 28 Meilen. Aber in den Seen solls Äschen und Forellen haben. Eine herrliche Landschaft in the middle of nowhere. Leider hat es dann geregnet und stark gewindet. Dadurch hatte es zwar keine Mücken aber auch keine Fische die stiegen. Aber was soll’s schön war es trotzdem. |
Bildserie 6 |
| Nächste Station war der Tolsona Creek . Ein grösserer Bach 18 Meilen westlich von Glennallen Richtung Anchorage. Auch da wieder viele Mücken. Vorerst haben wir mit Nymphen versucht, da keine Ringe zu sehen waren. Bisse mehrerer kleiner Äschen waren das Resultat. Auf dem Rückweg an einem Gumpen vorbei wo einigen kleinere Äschen Mücken fangen, entdeckte ich beim genaueren Hinschauen plötzlich eine grössere Fischflanke die sich bewegt. Also schön ruhig eine Mückenimitation platziert und Bingo. Eine herrliche Äsche die leider wiederum in der Pfanne landen wird. |
Bildserie 7 |
| Weiter ging’s dann Richtung Anchorage zum Lake Louise. Vor diesem Lake sind wieder mehrere kleine Seen die wir erforschen wollten Und vor allen beim ersten hat es dann voll gehauen. Die Äschen stiegen wie wild und konnten der Mückenimitation nicht widerstehen. An den weiteren Seen hatten wir dann weniger Erfolg resp. die Zeit wurde langsam knapp um genauere Erforschungen zu betreiben. |
Bildserie 8 |
| Aber das macht ja nichts Wir haben auf unserer Rundreise sehr viel Glück gehabt und eine herrliche Fischerei erlebt. Und für die Zukunft sind z.B: im Buch Fishing Alaska noch Hunderte von Flüssen und Seen erwähnt von denen ich gerne noch einige erforschen möchte Wir packten also glücklich unsere Ruten zusammen sagten, see you again soon, zu Alaska Auf jeden Fall weiß ich schon einige Stellen die ich das nächste Jahr testen will. Auf der Heimreise hatten wir auch noch das Glück den Mount Mc Kinley zu sehen. |
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Walter Wintsch August 2000 |